Marc Dibowski
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WAZ Porträt
WAZ Ein Koffer voller Programm mini

EIN KOFFER VOLLER PROGRAMM
WAZ-Gelsenkirchen 07.10.2006. Fotos von C. Fischer, Text: D. Justen-Ehmann

Marc Dibowski tritt seit Jahren mit "verblüffender Unterhaltung" bei Kinderfesten ebenso auf wie bei Betriebsfesten und goldenen Hochzeiten

Am Anfang war ein Zauberkasten. Kein neuer, und komplett war er auch nicht mehr. Klein-Marc fand dieses Wunderding trotzdem super. Der Sechsjährige war auf der Stelle verzaubert und begrüßte fortan Eltern und Verwandtschaft nur noch mit Simsalabim. Bis die es leid waren.

In der Schule dann sollte der Durchbruch kommen. Mit allerlei Tricks machte sich der Grundschüler Marc Dibowski einen Namen. Bei Lehrern und Mitschülern gleichermaßen. Und der heute 33-jährige Grundschullehrer macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. "Endlich war ich auch wer in der Klasse", sagt er.

Marc Dibowski: "Ich hatte einen Herzfehler und durfte deshalb auf dem Schulhof nicht mit den anderen herumtoben." Am Sportunterricht durfte er auch nicht teilnehmen. "Für einen Jungen in dem Alter ganz schwierig", blickt er auf seine Kinder- und Schuljahre zurück und fügt an: "Da war ich immer Außenseiter." Mit Zauberstab und Kartentricks verschaffte er sich Anerkennung, vor allem Respekt bei seinen Spielkameraden: "Ich konnte was, was in meiner Schule sonst niemand konnte."

Und: Er hat keinem seine Tricks verraten - ein Geheimnis, das er sich bis heute bewahrt hat. Auch seine Lebensgefährtin Yvonne Zanera hat längst noch nicht alle Tricks des "verblüffenden Unterhalters" durchschaut. "Neulich bin ich hinter den Trick mit dem Zwei-Euro-Stück in der Cola-Flasche gekommen, das hat aber drei Monate gedauert." Immerhin. Dabei guckt sie ihrem Partner schon ziemlich streng auf die Finger.

Die 36 Jahre alte Wahl-Gelsenkirchenerin mit Wurzeln in Hannover ist meistens dabei, wenn Zauberer Dibowski auftritt. Und da sind längst nicht mehr "nur" Kinderfeste. "Seit langem schon zaubere ich mehr mit und bei Erwachsenen als mit Kindern", sagt der Magier - und das hat, wie er versichert, nichts damit zu tun, dass er vor Kindern schwarz-rot gekleidet auftritt und vor Erwachsenen ganz in Schwarz. Es habe auch nichts damit zu tun, dass Kinder das mit Abstand schwierigere Publikum sind. "Wenn Kinder die Tricks und mich doof finden, stehen sie auf und gehen", plaudert Dibowski aus der Schule. Manchmal maulen sie noch laut. Erwachsene aber, sagt er, können die Vorführungen noch so blöd finden: Sie klatschen dennoch Beifall - "aus Höflichkeit", glaubt er.

Sein Kinderpublikum trifft Dibowski bei der Eröffnung von Spielplätzen, von Ferienaktionen, bei Schul- oder Kindergartenfesten - zum Beispiel. Niemals würde er sich engagieren lassen von Eltern, die dem Nachwuchs zum zweiten Geburtstag etwas ganz Besonderes schenken wollen. Dibowski: "Vier, fünf Jahre alt sollten die Kids mindestens schon sein."

Auf erwachsenes Publikum trifft er bei Betriebsfesten, bei runden Geburtstagen, Silber- oder Goldhochzeiten beziehungsweise anderen Ehejubiläen und so weiter. Wenn mehr als 200 Personen im Saal sitzen, macht Dibowski allerdings nicht mit. "Mein Bühnen- und Tischprogramm ist auf mehr Menschen nicht abgestimmt", erklärt er.

Auch das ist ein Dibowskischer Grundsatz: Kein Auftritt nach 23 Uhr. "Um die Zeit ist die Konzentration im Publikum nicht mehr sehr hoch", gibt der Zauberer zu bedenken, und er betont nachdrücklich: "Ich beziehe die Zuschauer in meine Vorführungen ein und bin auf ihre Hilfe angewiesen." Auf der Bühne ebenso wie beim " Table-Hopping", wenn er also von Tisch zu Tisch geht und seine Tricks macht.

Seit Marc Dibowski im Sommer vorigen Jahres Yvonne Zamera kennen gelernt hat, tritt das "verblüffende Unterhaltungsunternehmen" im Doppelpack auf: Der Herr des Hauses sorgt für die Späßchen, die Dame des Hauses für sein korrektes Outfit und dafür, dass das "Werkzeug" komplett ist. Die Kiste mit den Zauberutensilien muss der Meister aber selbst tragen.

Was er so alles "mitschleppt": Bügel, Säge, Seil, Tücher, bunte Bälle. Zur Ausstattung gehört auch ein kleines silbernes Köfferchen - könnte der Schminkkoffer von Frau Zanera sein. Ist er aber nicht.

"Da hab´ ich drei Stunden Programm drin", sagte Marc Dibowski, der übrigens weitaus weniger Lampenfieber hat als Yvonne Zanera.

 

06.10.2006   Von Doris Justen-Ehmann
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(C) WAZ - Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 2006. Abdruck mit freundlicher Genehmigung.